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Auch Asylbewerber dürfen auf mehr Geld hoffen
Nachdem der Bundesverfassungsgericht in den vergangenen Tagen der deutschen Regierung hinsichtlich der Hartz-IV-Zahlungen neue Hausaufgaben verordnete, könnten künftig auch Asylbewerber in Deutschland auf höhere finanzielle Leistungen hoffen. Nach aktuellen Medienberichten möchte sich die Hilfsorganisation Asyl vor dem Bundesverfassungsgericht für umfangreiche finanzielle Leistungen für Asylbewerber stark machen. Die Organisation verwies im Rahmen dieser Entscheidung darauf, dass die Regelsätze, die derzeit an Asylbewerber in Deutschland gezahlt werden, sowohl menschunwürdig als auch willkürlich seien. Somit tritt die Organisation mit ähnlichen Argumenten vor das Bundesverfassungsgericht wie die Kläger, die zu dem aktuellen Hartz-IV-Urteil führten. Insgesamt möchte sich Pro Asyl dabei für 128.000 Asylbewerber stark machen, die derzeit in Deutschland Leistungen beziehen. Der Schwerpunkt der Organisation liegt dabei auf verschiedenen Musterverfahren, die vor dem Bundesverfassungsgericht stattfinden sollen. Dadurch drängt sich natürlich der Gedanke auf, dass sich die Karlsruher Richter bald mit dem nächsten harten Brocken auseinandersetzen müssen.
Die in Deutschland geltenden Regelsätze für Asylbewerber wurden vor 17 Jahren festgelegt und seitdem keinem Wandel unterzogen. Sie liegen dabei deutlich unter dem Satz, der einem Hartz-IV-Empfänger zur Verfügung stellt wird. In Medienberichten wird darauf hingewiesen, dass einem Asylbewerber rund ein Drittel weniger gezahlt wird als einem Asylbewerber. Nachdem bereits das Urteil zu den Hartz-IV-Leistungen öffentlich für Diskussionen sorgte, könnte durch das Engagement von Pro Asyl ein ganz neuer Stein ins Rollen kommen. Dabei scheinen selbst Politiker bei diesem Aspekt einen entsprechenden Handlungsbedarf zu sehen und verwiesen darauf, dass auch an dieser Stelle durchaus über höhere Leistungen nachgedacht werden müsse. Für diese machte sich dabei insbesondere der Auslandsrechtsexperte der FDP stark. Zudem wurde durch das Sozialministerium darauf verwiesen, dass man sich derzeit mit dem Handlungsbedarf an dieser Stelle auseinandersetzen würde. Grundsätzlich könnte demnach das noch recht frische Hartz-IV-Urteil in Deutschland auf breiter Ebene für deutliche Veränderungen sorgen, die insbesondere bei Betroffen auf Zuspruch stoßen werden.
Große Unterschiede bei Tagesgeldzinsen
Bei der Suche nach Geldanlagen achten die meisten Anleger auf Sicherheit und Flexibilität. Infolge der weltweiten Finanzkrise ist die Risikofreudigkeit von Seiten der Verbraucher erheblich gesunken. Wer heute die Möglichkeiten hat, setzt auf Kapitalanlagen, die sicher sind und bei denen das Geld ständig zur Verfügung steht. Von diesem Wandel profitierte vor allem das Tagesgeldkonto, das heute zu einer der beliebtesten Geldanlagen überhaupt gehört. Das Tagesgeld wird gern und häufig von Privatanlegern genutzt. Dabei spielen für sie weniger die Zinsen als vielmehr die Rahmenbedingungen eine Rolle. Beim Tagesgeld steht das Ersparte dauerhaft zur Verfügung. Dadurch können Anleger täglich auf die Summe zurückgreifen, die auf dem Konto geparkt wurde. Es ist nicht an eine feste Laufzeit gebunden, sodass Verbraucher eigenständig entscheiden können, wann sie die Kapitalanlage nicht mehr in Anspruch nehmen möchten. Sicherlich sind die Zinsen, die beim Tagesgeld gewährt werden, geringer als beim Festgeld. Letztlich überzeugt viele Verbraucher jedoch die Flexibilität, die damit einhergeht. Die Zinsen, die beim Tagesgeld offeriert werden, weisen jedoch deutliche Unterschiede auf. Die meisten Banken gewähren unterschiedliche Tagesgeldzinsen. Durch die Unterschiede lohnt sich für die Kunden natürlich ein umfangreicher Vergleich. Auch wenn diese nicht zwingend das wichtigste Kriterium sind, sollten sie nicht aus den Augen verloren werden.
Zugleich sollte bei einem Vergleich auf die weiteren Anforderungen der Banken geachtet werden. Viele Banken knüpfen das Tagesgeld mittlerweile an eine Mindestanlagesumme. Demnach muss ein Kunde für die Eröffnung des Tagesgeldkontos eine Mindestsumme einzahlen. Dadurch mindert sich die Flexibilität in gewissen Formen. Außerdem sollte auf Maximaleinlagen geachtet werden, die immer öfter genannt werden. Werden diese überschritten, sinken die Zinssätze so stark, dass sich ein Tagesgeldkonto kaum mehr als rentabel zeigt. Die Kontoführung sollte beim Tagesgeld immer kostenfrei sein, sodass an dieser Stelle nicht mit Gebühren gerechnet werden muss. Des Weiteren sollten Kunden Ein- und Auszahlungen selbst vornehmen können.